Adventbräuche

Advent wie er früher war und ein kleiner Auszug typischer, österreichischer Adventbräuche…

Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass der Advent früher einmal viel länger war. Der Ursprung des Wortes Advent kommt von dem lateinischen „advenire“ und bedeutet soviel wie Erwartung oder Ankunft. Der Advent ist also eine Vorbereitungszeit auf Christi Geburt, die ursprünglich einmal fünf bis sechs Wochen dauerte. Im Jahr 542 n. Chr. wurde diese Vorbereitungszeit dann auf 4 Wochen begrenzt.  Man glaubte damals, dass die Welt zu Christi Geburt genau 4000 Jahre alt gewesen war, die vier Adventswochen stehen also für jeweils ein Jahrtausend, dass die Menschheit mit dem Warten auf die Ankunft des Heilands verbracht hat. Noch vor nicht allzu langer Zeit war der Advent eine strenge Fastenzeit – man sollte sich auf das Wesentliche besinnen und Buße tun, es gab also keine Kekse, nicht so viele Geschenke, keine stressigen Einkaufswochenenden und ganz viel Zeit im Kreise der Familie… Der Advent hat sich im Laufe der Jahrhunderte verändert, viele Bräuche sind aber bestehen geblieben und werden auch heute noch in Österreich gefeiert und zelebriert…

Wilder Wacholder in Obertauern!

Beheimatet ist der Wacholder ursprünglich in den nördlichen Klimazonen und kommt heute vor allem in Italien, Bayern, Norddeutschland UND bei uns in Obertauern vor.
Der Strauch oder der Baum kann bis zu 10 m hoch werden und die Wacholderbeeren brauchen zwei Jahren zum reifen. Nach der Reifezeit sind die herben, blauschwarzen Beeren ein beliebtes Küchengewürz.